Energie & Umwelt

Deutsches Kernkraftwerk mit Computervirus infiziert

Deutsches Kernkraftwerk mit Computervirus infiziert


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[Bildquelle: Felix König]

Laut einem Bericht der BBC hat ein Computervirus Computer in einem deutschen Kernkraftwerk in Bayern infiziert.

Die Viren wurden auf Computern entdeckt, die in einem System verwendet werden, das die Bewegung von Kernbrennstäben modelliert. Die Computer sind nicht mit der Hauptsteuerung des Systems verbunden. Es wurde auch entdeckt, dass 18 USB-Sticks Der für die entfernbare Datenspeicherung verwendete Speicher enthielt ebenfalls den Virus. Das Kernkraftwerk wird vom deutschen Energieversorger RWE betrieben.

Glücklicherweise waren die infizierten Computer nicht mit dem Internet verbunden, sodass die Viren nicht aktiviert werden konnten. Infolgedessen stellt das Virus keine Bedrohung für die Bevölkerung oder die Sicherheit dar. Die Viren wurden von den Mitarbeitern der Anlage entdeckt, als sie sich auf ein Upgrade ihrer computergesteuerten Steuerungssysteme in einem Teil der Anlage vorbereiteten, der aufgrund geplanter Wartungsarbeiten keinen Strom erzeugt. Die Aufsichtsbehörde und das Bundesamt für Informationssicherheit (BSI) wurden informiert und sind an der Untersuchung beteiligt, um festzustellen, wie der Virus auf den Computersystemen von 2008 erhalten wurde.

Es wurde festgestellt, dass das Virus sowohl W32.Ramnit als auch den Wurm Conficker enthält, sagte der Pressesprecher des Kernkraftwerks Tobias Schmidt. Über 1.000 Computer wurden auf Viren gescannt, ohne dass weitere infizierte Geräte entdeckt wurden.

Das Kraftwerk produziert 21 Milliarden Kilowattstunden Strom jährlich, was etwa 30% des gesamten Stromverbrauchs in Bayern ausmacht. Böswillige Angriffe stellen eine Bedrohung für Kernkraftwerke dar, da fast alle Systeme, auf denen die Anlage betrieben wird, auf Computern basieren. Viren können durch böswillige Links von einer E-Mail oder Website oder von einem infizierten Gerät, das mit einem Computer verbunden ist, eingeschleppt werden.

Nuklearingenieure scannen ständig Computersysteme und verhindern, dass Hauptsteuerungssysteme auf das Internet zugreifen. Auf Informationen kann jedoch weiterhin über interne Netzwerke und tragbare Geräte zugegriffen werden, die vertrauliche Informationen aufzeichnen können. Frühere Angriffe wurden im Iran gemeldet. Bei einem besonderen Angriff in der Ukraine saßen 700.000 Menschen im Dunkeln, nachdem angenommen wurde, dass Hacker die Infrastruktur durch eine geknackte Wortdatei sabotiert haben.

Da immer mehr Kernkraftwerke eingeführt und in Betrieb genommen werden, müssen erhöhte Sicherheitsmaßnahmen eingeführt werden, um zu verhindern, dass Angriffe zu Stromausfällen oder, noch schlimmer, zu einer Kernschmelze führen. Obwohl ein Zusammenbruch nie einem böswilligen Hack zugeschrieben wurde, muss er ernsthaft in Betracht gezogen werden, wie der jüngste Virus in den Computersystemen in Deutschland bewiesen hat. Atomkraft ist eine effektive Energiequelle. Es wird jedoch immer deutlicher, dass Kernkraftwerke mehr Vorsichtsmaßnahmen treffen müssen, um Viren und böswillige Angriffe zu umgehen.

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Geschrieben von Maverick Baker


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Bemerkungen:

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